Yeti fährt für den privaten Winterdienst durch Wien

10. Januar 2024

© Foto: Foto Weinwurm

Yeti fährt für den privaten Winterdienst durch Wien

10. Januar 2024

568 Betriebe bilden den privaten Winterdienst in Wien. Seine rund 3.000 Mitarbeiter haben vergangene Woche Tonnen an Auftau- und Streumitteln verarbeitet, um Schnee und Eis zu bekämpfen. Zum Start der Winterdienst-Kampagne zeigt sich sein Maskottchen, der Yeti, jetzt auf der Bim.

Ab sofort ist der Yeti in Wien öffentlich unterwegs. Die 568 Wiener Unternehmen des privaten Winterdiensts waren ja angesichts der großen Schneemengen heuer bereits voll im Einsatz, und die Fachgruppe Entsorgungs- und Ressourcenmanagement Wien macht mit ihrer Kampagne „Mach dir den Winter zum Freund“ auf deren vielfältige Leistungen aufmerksam. Heute wurde zum Start die neu gebrandete Straßenbahn der Wiener Linien am Karlsplatz präsentiert: Beliebtes Fotomotiv war der Yeti – auf der Bim und auch live vor der Bim.

Tonnen an Auftau- und Streumitteln verarbeitet

Mit ihrer Winterkampagne rückt die Fachgruppe die Unternehmen des privaten Winterdiensts in den Fokus, die mit ihren rund 3.000 engagierten Beschäftigten Schnee von Gehsteigen und Hauseinfahrten räumen, Blitzeis bekämpfen und auch Schneewechten in Hügellagen am Stadtrand beseitigen. Mit vollem Einsatz sorgen sie dafür, dass die Menschen in Wien selbst bei widrigsten Wetterbedingungen sicher unterwegs sind. In den ersten winterlichen Tagen haben die Winterdienstbetriebe schon tonnenweise Auftau- und Streumittel verarbeitet.

„Wir haben dem privaten Winterdienst den Yeti als Maskottchen gegeben“, sagt Helmut Ogulin, Obmann der Fachgruppe Entsorgungs- und Ressourcenmanagement der Wirtschaftskammer Wien. Warum ausgerechnet der Yeti? „Weil er für uns der Inbegriff für klirrende Kälte, für Schneefall und Eis ist. All das zählt zu den Herausforderungen der 568 Betriebe in unserer Fachgruppe“, sagt Ogulin.
Die Winterdienstbetriebe verfügen über entsprechendes technisches Gerät für die Schneeräumung im großen Stil: Von Schneeschaufeln und Schneeschiebern, über Schneefräsen und Schneepflüge, die auf Kleintraktoren oder Allrad-Fahrzeugen montiert sind bis hin zu Kehrmaschinen.

Sofern erforderlich, kommen auch Auftau- und Streumittel mit Augenmaß zum Einsatz. Wenn die Temperaturen dann wieder steigen, müssen diese Streumittel umweltschonend entfernt werden.

Vielfältige Herausforderungen

Im heurigen schneereichen Dezember zeigt sich einmal mehr, dass der Winter in Wien viele Facetten hat: In Hügellagen kann es mitunter bis zu einem halben Meter schneien. In exponierten Windlagen sind Schneeverwehungen möglich. Bei eisigem Regen kann Blitzeis auf den Böden auftreten. „Auf all diese Situationen sind die Beschäftigten unserer Mitgliedsbetriebe bestens vorbereitet und trainiert, damit sie auch große Neuschneemengen verarbeiten können“, sagt Peter Schrattenholzer von der Fachgruppe Entsorgungs- und Ressourcenmanagement.

Der private Winterdienst kommt immer dann zum Einsatz, wenn es erforderlich ist: bei Minusgraden, bei Schneefall, zu jeder Tages- und Nachtzeit und so lange, bis alle Hauseinfahrten und Gehsteige geräumt sind, auch am Wochenende

Neues Gütesiegel Winterdienst

„Nach dem Schnee ist vor dem Schnee. Viele unserer Auftraggeber denken jetzt bereits an die nächste Saison, um einen geeigneten Dienstleister auszuwählen“, sagt Stefan Brkovic von der Fachgruppe Entsorgungs- und Ressourcenmanagement. Damit die Auftraggeber leichter eine Entscheidung treffen können, welcher der richtige Betrieb für ihre Anforderungen ist, hat die Fachgruppe zuletzt das Gütesiegel Winterdienst ins Leben gerufen. Bei Unternehmen mit dem Gütesiegel können sich Kunden sicher sein, dass sie mit zertifizierten Unternehmen zusammenarbeiten und im Schadensfall richtig versichert sind.

Stefan Brkovic von der Fachgruppe Entsorgungs- und Ressourcenmanagement, Helmut Ogulin, Obmann der Fachgruppe Entsorgungs- und Ressourcenmanagement der Wirtschaftskammer Wien, der Yeti, das Winterdienst-Maskottchen und Peter Schrattenholzer von der Fachgruppe Entsorgungs- und Ressourcenmanagement. (v.l.n.r.) Fotocredit: WKW/Ludwig Schedl

Über die Fachgruppe Entsorgungs- und Ressourcenmanagement WKW:
Die Fachgruppe Entsorgungs- und Ressourcenmanagement Wien verzeichnet derzeit 1.518 Unternehmen mit Sitz in Wien. Die Fachgruppe tritt für klare rechtliche Regelungen ein, die den Mitgliedern Planungs- und Investitionssicherheit bieten, und informiert die Mitglieder laufend über die Neuerungen in der Branche.

Quelle: Fachgruppe Entsorgungs- und Ressourcenmanagement Wien

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