Wiener Weihnachtsmärkte als Frequenzbringer für das Weihnachtsgeschäft

5. Dezember 2022

© Foto: Praxmedia Himberg

Wiener Weihnachtsmärkte als Frequenzbringer für das Weihnachtsgeschäft

5. Dezember 2022

Wiener Weihnachtsmärkte erleben Comeback mit Frequenz wie vor Krisenjahren – Handelsobfrau Gumprecht zu bisherigem Weihnachtsgeschäft: „Fahrt erst aufgenommen, die stärksten Tage stehen noch bevor“

„Das Wiener Weihnachtsgeschäft gewinnt an Fahrt, lässt aber noch Luft nach oben“, resümiert Margarte Gumprecht, Obfrau der Sparte Handel der Wirtschaftskammer Wien nach dem zweiten Adventwochenende. Es waren viele Menschen in der Stadt unterwegs und haben beim Flanieren durch Wiens Einkaufsgrätzel ein Rundum-Einkaufserlebnis genossen.

„Die Wiener Weihnachtsmärkte sind heuer wieder ein Besuchermagnet bei Wienern und Touristen und stark frequentiert, was sich positiv auf die Weihnachtsstimmung und somit auch auf den Wiener Handel auswirkt.“

Margarete Gumprecht

Die Unternehmer in den Wiener Einkaufsgrätzel zeigen sich mehrheitlich zufrieden über den Kundenstrom der ersten und zweiten Adventwoche. Besonders in Mariahilf war die Shoppinglaune der Wiener bisher groß. Was die Vorlieben beim Geschenkkauf betrifft, landeten am zweiten Einkaufswochenende besonders Produkte des Elektrohandels, Sport- und Outdoorartikel, Bücher sowie Kosmetika im Einkaufssackerl.

Handelsobfrau Gumprecht: „Die stärksten Tage stehen noch bevor“

Erfahrungsgemäß wird das erste Adventwochenende dazu genutzt, sich in den Geschäften inspirieren und beraten zu lassen. Erst an den darauffolgenden Wochenenden wird die Kaufentscheidung gefällt. „Jeder dritte Wiener besorgt seine Weihnachtsgeschenke in der ersten Dezemberhälfte“, erklärt Gumprecht mit Verweis auf die aktuelle Umfrage der KMU Forschung Austria. Für das kommende Wochenende zeigt sich die Handelsobfrau optimistisch, weil mit den winterlichen Temperaturen entsprechende Stimmung aufkommt. Bis Weihnachten sind es noch drei Wochen. Die entscheidende Phase für das Wiener Weihnachtsgeschäft steht also erst bevor. Besonders am dritten Einkaufswochenende, das heuer sehr gut fällt, rechnet die Handelsobfrau mit einem starken Betrieb im Wiener Handel. Der 8. Dezember fällt heuer auf einen Donnerstag.

Durchschnittlich geben Käufer 330 Euro aus

Rund 1,4 Millionen Wienerinnen und Wiener werden durchschnittlich sieben Geschenke machen – knapp 10 Millionen Packerl landen unter Wiens Christbäumen. Die durchschnittliche Ausgabe pro Geschenk liegt bei 49 Euro. Von den sieben Geschenken werden fünf im stationären Handel besorgt, während zwei Geschenke im Online-Handel gekauft werden. Bei den geplanten Ausgaben für Weihnachtsgeschenke bleibt die Bandbreite hoch und variiert oftmals stark. Der Großteil (28 Prozent) wird zwischen 201 Euro und 400 Euro ausgeben. 15 Prozent wollen nicht mehr als 100 Euro für alle Geschenke ausgeben, während sieben Prozent mit einem Budget von über 800 Euro kalkulieren.

Quelle: WK-Wien

Zurück zur Übersicht

Jetzt neue Kontakte knüpfen!

Erweitern Sie jetzt Ihr Wirtschafts­netzwerk in Wien.

mehr erfahren

Ähnliche Beiträge

Cybercrime – große Bedrohung für Wiener KMU

Cybercrime – große Bedrohung für Wiener KMU

Safer Internet Day am 7.2.2023 – Heimhilcher: „Beste Gegenmaßnahme ist die Prävention.“ Der Safer Internet Day findet am 7. Februar zum 20. Mal statt. Das Motto lautet auch heuer wieder „Together for a better Internet“. Weltweit beteiligen sich mehr als 100 Länder an...

mehr lesen
Investition in Bildung bringt beste Rendite

Investition in Bildung bringt beste Rendite

Kommentar von Walter Ruck Der Arbeitsmarkt entwickelt sich in Wien sehr positiv. Und auch die Zahl der Lehranfänger ist auf einem Rekordniveau. Gleichzeitig verstärkt sich der Fachkräftebedarf. Mittlerweile suchen unsere Unternehmen Mitarbeiter aus allen...

mehr lesen
Größtes Lehrlingsevent im Donauzentrum

Größtes Lehrlingsevent im Donauzentrum

Lehrlinge für Metalltechnik, Fahrzeugtechnik und Mechatronik gesucht - Merten: „Wenn ein Job wirklich zukunftssicher ist, dann ist es ein Job in der technischen Branche“ Nur 22 Prozent aller Jobs im Technologie-Bereich in der EU sind von Frauen besetzt, so eine...

mehr lesen