Wien braucht mehr Events vom Kaliber der Beach-Volleyball-WB

26. Juli 2017

© Foto: Foto Weinwurm

Wien braucht mehr Events vom Kaliber der Beach-Volleyball-WB

26. Juli 2017

Tourismusobmann Markus Grießler: Ein Team der besten Köpfe ist nötig, um mehr Großevents nach Wien zu bringen. Beach-Volleyball-WM sollte kein Einzelfall bleiben.

„Es ist erfreulich, dass die heute präsentierten Halbjahreszahlen für den Tourismus in Wien weiter nach oben zeigen. Der Erfolg von Wien als Destination ist auch zu einem großen Teil dem Einsatz der vielen Wiener Tourismusunternehmen zu verdanken. Sie geben jeden Tag ihr Bestes, um den Gästen Wiens ein qualitativ hochwertiges Erlebnis zu bieten“, sagt Markus Grießler, Obmann der Sparte Tourismus.

Eventboard für Wien

Auch dass Hannes Jagerhofer mit der Beach-Volleyball-WM nach Wien gekommen ist, sei höchst erfreulich und zeigt einen neuen touristischen Weg auf. „Diese WM darf kein Einzelfall bleiben. Wien soll sich aktiv als europäische Top-Eventdestination vermarkten und weitere hochkarätige Veranstaltungen in die Stadt bringen. Es braucht dafür ein Team der besten Köpfe“, sagt Grießler. Der Tourismusobmann schlägt daher die Einrichtung eines eigenen Eventboards vor. „Vielleicht schaffen wir es damit beispielsweise, die langjährige Idee eines Skirennens in Schönbrunn endlich Realität werden zu lassen.“

International gibt es dank Eventboards bereits große Erfolge. In diesen Eventboards sitzen Unternehmer, Experten, Sportler, Künstler und Prominente. Sie machen sich für Projekte stark und kreieren Konzepte, um Veranstaltungen aufzuwerten und in die jeweiligen Städte zu holen. In Rotterdam etablierte sich beispielsweise der Sommerkarneval und wurde zu einem Event der Superlative, das jährlich eine Million Gäste anlockt. Das Konzept des Eventboards übernimmt Grießler jetzt für Wien: „Wir haben in Wien tolle Event-Profis, kreative Menschen und international vernetzte Unternehmer. Diese werden wir zusammenbringen und Wien zur europäischen Eventmetropole machen.“

Einkaufsmöglichkeiten verbessern

Dass Wien bereits heute Tourismuserlebnisse auf hohem Niveau biete, ist unbestritten. Trotzdem sieht Grießler noch Verbesserungsbedarf. „Sind wir uns ehrlich: Dass in Wien die Geschäfte am Sonntag geschlossen sind, versteht kein ausländischer Gast. Auch adäquate Einkaufsmöglichkeiten gehören zu einem qualitativ hochwertigen Urlaubserlebnis. Eigene Tourismuszonen in Wien mit der Möglichkeit am Sonntag die Geschäfte aufzusperren, wären dafür die ideale Lösung“, sagt Grießler: „Immerhin funktioniert das in den anderen acht Bundesländern bestens.“

Zurück zur Übersicht

Ähnliche Beiträge

Wiens schönste Schanigärten und beste Freizeitprojekte 2022

Wiens schönste Schanigärten und beste Freizeitprojekte 2022

Verleihung der WK-Wien-Branchenpreise „Goldener Schani“ und „Goldene Jetti“ Nach zwei Jahren Pause feierte Wiens Tourismus gestern wieder gemeinsam den Start in die Sommersaison. Traditioneller Höhepunkt des Sommerfests war die Verleihung der Branchenpreise „Goldener...

mehr lesen
Fachkräfte im eigenen Unternehmen ausbilden

Fachkräfte im eigenen Unternehmen ausbilden

Lehrlinge auszubilden ist der beste Weg zu guten Mitarbeitern. Der Schritt zum Ausbildungsbetrieb ist einfacher als gedacht. Das Thema Fachkräftemangel ist in nahezu allen Branchen ein dringendes Problem. Diese Situation dürfte sich in den kommenden Jahren eher noch...

mehr lesen
Wiener eTaxi-Projekt probt in Simmering Real-Szenarien

Wiener eTaxi-Projekt probt in Simmering Real-Szenarien

In Wien werden Taxis in einigen Jahren nur mehr elektrisch unterwegs sein. Mittels einer neuen Technik sollen sie am Standplatz ohne Anstecken geladen werden können. Beim Kraftwerk Simmering ist nun der erste Probestandort in Betrieb gegangen. Ab 2025 sollen in...

mehr lesen