Abschaffung der Vergnügungssteuer überfällig

18. März 2016

© Foto: Foto Weinwurm

Abschaffung der Vergnügungssteuer überfällig

18. März 2016

Spartenobmann Markus Grießler fordert: Schluss mit dieser Bagatellsteuer

„Wir fordern eine umgehende Abschaffung der Vergnügungssteuer. Diese stellt für die Stadt Wien nur mehr eine Bagatellsteuer dar. Für das einzelne Unternehmen ist sie aber sehr wohl eine große Belastung.“

Markus Grießler, Obmann der Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft der Wirtschaftskammer Wien

Das Steueraufkommen der Vergnügungssteuer ist seit der Abschaffung des sogenannten „Kleinen Glückspiels“ am 1. Jänner 2015 massiv zurückgegangen. Die Einnahmen aus dieser Steuer werden von rund 51,4 Mio. Euro im Jahr 2014 auf voraussichtlich rund 5 Mio. Euro im heurigen Jahr sinken.

Wien will sich weiter als internationale Eventstadt etablieren. Es ist daher wichtig am „Puls der Zeit“ zu bleiben und die Club- und Jugendkultur zu fördern, anstatt diese zusätzlich zu belasten. Die Vergnügungssteuer führt schon jetzt zu Ungleichbehandlungen.

Unternehmen befreien

„So ist z.B. nicht einzusehen, warum eine Veranstaltung auf der ein DJ in der Wiener Krieau auftritt, nicht der Vergnügungssteuer unterliegt, während – wenn derselbe DJ in einem Club auflegt – für die Veranstaltung inkl. der gesamten Konsumation sehr wohl Vergnügungssteuer abgeführt werden muss. Befreien wir unsere Unternehmen von Belastungen, die ihnen das Leben schwer machen“, fordert Markus Grießler vehement.

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